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Das vulkanische Bockenheim

Die Basaltstraße im Frankfurter Stadtteil Bockenheim verdankt ihren Namen den einstigen Basaltsteinbrüchen in dieser Gegend. Das vulkanische Gestein Basalt entstand durch Lavaausflüsse des oberhessischen Vogelsbergs, die bis nach Bockenheim reichten und sich dort bis zu 18 Meter hoch auftürmten. Bereits die Römer nutzten diesen Basalt für den Bau von Straßen, beispielsweise für die Heerstraße. Der Abbau des Basalts prägte die Region über Jahrhunderte und fand um 1900 sein Ende, als das letzte Werk geschlossen wurde.

An der Ecke von Leipziger-, Basalt- und Grempstraße befindet sich der Basalt- oder Trinkwasserbrunnen, den der Frankfurter Bildhauer Eberhard F. Gutberlet 1985/86 gestaltete. Der rund zwei Meter hohe Brunnen besteht aus Basalt und einem bronzenen Mittelteil, der die Wassertechnik aufnimmt. Die Form des Brunnens erinnert an einen historischen Hydranten und verweist auf die sich kreuzenden Straßenachsen an diesem Ort.

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