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Vietnam in einem Bissen

Der Ort wirkt zwar unscheinbar, doch bei dem ersten Versuch, den Laden zu besuchen, trafen wir auf einen handgeschriebenen Zettel, der uns mitteilte, dass sie bereits ausverkauft seien und wir Montag wieder kommen sollen.

Umso mehr haben wir uns am Montag dann auf das Essen gefreut. Komischerweise wurden wir hier aber nicht von anderen Gästen erwartet. Der Laden war tatsächlich komplett leer bis auf unsererseits Bereits der erste Bissen hat mich überzeugt. Die Mischung aus Leberpaté, Mayonnaise, Koriander und frischem Daikonrettich bringt Authentizität mit sich.

Durch die bereits erwähnte ruhige Atmosphäre durch das Fehlen von Gästen entstand die Freiheit, ein paar kreative Späße zu machen. 

Mit den Banh Mis und den herumliegenden Soßen haben wir kurzerhand die „Erschaffung Adams“ nachgestellt – Das Banh Mi in einer Handd und die Sriracha in der anderen ergab ein tolles Bild. Man sagt zwar mit Essen spielt man nicht, doch gutes Essen verlockt einen dazu dieses zu präsentieren. 

Lange konnten wir uns jedoch nicht vom leckeren Essen ablenken, da Lust auf mehr entstand. Am Ende sahen die Teller aus, als wären sie förmlich leer geleckt worden und das trotz der großen Portionen, die uns mehr als gefüllt hatten und mit Bäuchen, die kurz vor dem Explodieren waren, gehen ließen.

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