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Keine Hilfe für Radfahrer*innen

Mit einem klaren Ziel vor Auge trafen wir uns bei der Fahrradreparatur-Station: Wir testen jetzt diese Installation auf alles, was sie hergibt. 

Extra ohne mir den Inhalt der Station zuvor anzuschauen bin ich mit meiner Kamera, 2 Kommilitoninnen und einem Fahrrad ausgerüstet aufgetaucht. 

Es fing schonmal gut an: der Spaß kostet kein Geld, lediglich eine 50ct Münze als Pfand, welche man wieder bekommt sobald man die Station wieder abschließt.

Erwartungsvoll habe ich die Station geöffnet und war bereit, das Fahrrad meiner Freundin, welches eigentlich vollkommen in Ordnung war, zu reparieren.

Doch da hat mich der Schlag getroffen, wir haben ein Inbusschlüssel Set, einen Schraubenschlüssel und eine Pumpe, bei der jeglicher Aufsatz fehlt. Naja egal, wir machen das Beste draus. Der erste Versuch galt dem Reifenaufpumpen. Wie gesagt, keine Aufsätze, versucht habe ich es trotzdem und jetzt sind die Reifen des Fahrrads platter als davor. 

Danach wollte ich die Inbusschlüssel ausprobieren, jedoch hatte das Fahrrad keinerlei Schrauben, die einen Inbusschlüssel hätten gebrauchen können. Ein Kreuzschlitz, den ich gebraucht hätte, war leider nicht vorhanden. 

Wofür sich die Station jedoch perfekt anbot war ein Fotoshooting. In verrückten Posen habe ich total übertrieben einen Fa Mechaniker nachgeahmt.

Am Ende dreckig vom ganzen Öl hatte ich noch eine tolle Idee und so konnte sich die Reparaturstelle doch als praktisch erweisen. Nämlich konnte man mit der Pumpe einen Luftballon aufblasen. 

Die Fahrradreparatur-Stelle hat sich zwar als Reinfall erwiesen, doch das Shooting war ein großer Erfolg.

Also wenn du für die Fahrradreparatur-Station zuständig bist und das liest: Hier könnte gerne ein bisschen was passieren.

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